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Schnupperkurs
Natural Horsemanship-Unterricht bei Nadja Slavka

Anleitung zum Selberlernen

Ich vermittle im Unterricht eine abwechslungsreiche Mischung aus Theorie und Praxis. Dazu gehören die Anatomie des Pferdes, Tierpsychologie und -verhaltenslehre ebenso wie Grundlagen der Kommunikation und Körpersprache.
Der praktische Unterricht beginnt meist mit Bodenarbeit, bei der die Schaffung solider Grundlagen im Vordergrund steht: es geht nicht um die jeweilige Übung, sondern darum, daß im Rahmen der Übung die Kommunikation zwischen Mensch und Tier gelingt. Beide Partner sollen so sensibel werden für die Ausdrucksformen und Signale des Anderen.

In der zweiten Stufe beginnt der Reit-Unterricht. Auch hier geht es weniger um das Reiten an sich als um die im Reiten stattfindende Kommunikation mit dem Pferd. Die Übungen richten sich dabei schwerpunktmäßig an den Interessen des Reiters aus (Dressur, Gelände oder anderes).

Manchmal müssen dabei auch Verhaltensweisen in Frage gestellt werden, die oft als "klassische Reiterei" präsentiert werden, aber mit der ursprünglichen klassischen Reiterei nicht mehr viel zu tun haben. So lernt man beim Englischreiten, sich beim Rückwärtsreiten nach vorn zu lehnen. Aus der Sicht der Pferdeanatomie ist das kontraproduktiv, weil man dem Pferd die Rückwärtsbewegung so erschwert. Ich vermittle daher, sich beim Rückwärtsreiten nicht nach vorn zu lehnen, sondern gerade sitzen zu bleiben.

Mein Unterricht zielt immer darauf ab, den Schülern in der Unterrichtsstunde Stoff zu vermitteln, an dem sie in den folgenden Tagen oder Wochen weiter arbeiten können. Denn gerade die Grundlagen gelungener Kommunikation lassen sich nicht in einer Stunde einüben – das gelingt nur durch konsequentes Training.

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